Das Angebot ist vielfältig. Angefangen von Halsbändern über Sprays und Pulver bis hin zu Tropfen wird eine Menge als bestes Mittel gepriesen. Aber wie gut sind diese Mittel und wie verträglich sind sie?
Die Halsbänder sind meist aus Kunststoff. Sie sind durchsetzt mit einem Wirkstoff, der Zecken und Flöhe fernhalten soll. Der Vorteil ist, dass sie zuhause abgenommen werden können und fast immer gut vertragen werden. Dagegen spricht, dass sie oft verloren werden und manchmal auch bei größeren Hunden nicht komplett sicher schützen. So findet sich am hinteren Ende des Hundes, also an der Innenseite der Oberschenkel oder im hinteren Bauchbereich trotz Halsband die eine oder andere Zecke. Bei Sprays ist die Wirkung und Verträglichkeit meist auch sehr gut, aber sie sind etwas problematisch in der Anwendung. Manche Hunde mögen das Einsprühen nicht und verhalten sich entsprechend unkooperativ. Einige sind von relativ kurzer Wirkdauer und andere haben eine längere Einwirkzeit, in der man das Tier nur mit Handschuhen anfassen sollte.
Die Tropfen in einer kleinen Pipette sind da etwas umkomplizierter, da nur ein kleiner Bereich im Nacken damit eingetupft wird. Ihre Wirkdauer liegt im Schnitt bei ca. 4 – 6 Wochen, und sie werden auch in der Regel recht gut vertragen. Auch die Behandlung gestaltet sich einfacher, allerdings sollte man den Hund in den ersten Tagen ebenfalls nicht in diesem Bereich ohne Handschuhe streicheln.
Pulver sind meist zum unter das Futter mischen und enthalten Zusätze wie z. B. Knoblauch. Ihre Wirkdauer ist meist nur sehr kurz, und so muss im Sommer täglich beigemischt werden. Sie sind dafür aber meist sehr gut verträglich.