Feuchtigkeit im Keller schafft immer Probleme

Sicherlich haben sich schon viele Menschen den Kopf darüber zerbrochen, wie der Feuchtigkeit im Keller zu begegnen ist. Das Problem kann man jedoch nur mit dem Wissen über die Ursache der Feuchtigkeit angehen.

Feuchtigkeit im Keller kann verschiedene Ursachen haben. Um herauszufinden, was der wirkliche Auslöser für die Feuchtigkeit im Keller ist, muss man zuerst einmal die Außenwand begutachten. Zeigt sie Risse oder ist sie womöglich nicht verputzt, könnte die Nässe von da kommen. Wurde der Kellerstock unter der Erde erbaut, wäre die Ursache evtl. auch in einer feuchten Erde oder in vorhandenem Grundwasser zu suchen. Bei eindringendem Grundwasser ist dann aber auch der Boden betroffen. Sind jedoch nur Wände in Mitleidenschaft gezogen, kann das durch zu nasses Erdreich außerhalb der Wände hervorgerufen werden. Wem die Möglichkeit gegeben ist, die Außenwände nach und nach frei zu legen, um eine Isolationsschicht anzubringen, sollte dies nutzen. Auch wenn es viel Arbeit macht, ist das sehr hilfreich. Feuchtigkeit im Keller kann aber auch durch Kondenswasser entstehen. In dem Fall ist eine Abhilfe durch bestimmte Belüftungsmethoden möglich. Um einer Schimmelbildung vorzubeugen, sollte immer alle Feuchtigkeit, egal, welche Ursache vorliegt, behandelt werden.

Für die Belüftung bei Kondenswasserbildung gibt es ein spezielles Verfahren. Um dieses Verfahren verstehen zu können, sollte man sich einmal vor Augen halten, was mit eisgekühlten Gegenständen geschieht, die in eine feuchtwarme Umgebung wechseln. In unserer Luft ist immer eine gewisse Feuchtigkeit vorhanden, die allerdings variabel, manchmal jedoch sehr hoch ist. Trifft sie nun mit erhöhter Feuchtigkeit in aufgewärmter Form auf kalte Gegenstände, bildet sich sofort ein feuchter Film an der Außenwand aller kalten Gegenstände. Dabei handelt es sich um kondensiertes Wasser der Luft. Ein Keller ist im Sommer meist kälter als die evtl. feuchte und warme Luft von draußen. Dringt bei einer Belüftung diese feuchtwarme Luft in den Keller ein, bildet sich an seinen Wänden Kondenswasser. Es sollte also in der Sommerzeit nicht so oft gelüftet werden. Im Winter ist die Situation gerade umgekehrt. Die wärmere Luft ist im Keller. Wenn man lüftet, wird die Feuchtigkeit nach draußen gebracht. Damit nichts einfrieren kann und dieses Verfahren noch unterstützt wird, wäre eine Wärmequelle im Keller von großem Vorteil.